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Wird COVID-19 Remote-Arbeit für immer verändern?

Die Corona-Krise verändert aktuell stark die Arbeitsweise von Unternehmen. Fast jedes Unternehmen weltweit ist gezwungen, die Arbeit niederzulegen oder die Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten zu lassen. Es gab somit einen massiven Wechsel zu digitaler Remote-Arbeit wie niemals zuvor.

Hat dieser plötzliche Wechsel das Potential die Auffassung von Remote-Arbeit nachhaltig zu verändern? Was bedeuten die Veränderungen für Unternehmen? Wird COVID-19 der entscheidende Faktor sein für die Zukunft und Entstehung von Remote-Teams?

Remote-Arbeit vor COVID-19

Eine weltweite Umfrage zum Thema Arbeitsplatz aus dem Jahr 2019 definierte „flexibles Arbeiten“ als entweder Arbeiten von einer anderen Stadt/einem anderen Land aus, oder Arbeiten ohne festgeschriebene Arbeitszeit. Über 75% der Befragten betrachten flexibles Arbeiten als den neuen „Normalzustand“.

Allein im letzten Jahrzehnt ist Remote-Arbeit in den USA um über 91% gestiegen. Und es ergeben sich dadurch einige Vorteile. Laut CoSo Cloud zum Beispiel, sagen 77% der Befragten Remote-Arbeiter, dass sie produktiver von zuhause aus arbeiten. Eine Umfrage von Atlassian zeigte, dass 76% der Befragten es bevorzugen nicht ins Büro zu gehen, wenn sie sich auf ein Projekt konzentrieren müssen.

Das beweist, dass Remote-Arbeit aus einem guten Grund stetig wächst. Unternehmen aller Art erkennen weiterhin die Vorteile, die sich aus der Integration von Remote-Teams ins Unternehmensstrategie ergeben.

Bis zu COVID-19 zeigten diese Zahlen, dass wir uns auf einem Weg der Veränderung in der Art wie wir arbeiten befinden. Und das in einer Geschwindigkeit, in der der Übergang fließend, ungezwungen und vorteilhaft für alle gewesen wäre. Jedoch sind wir heute alle unfreiwillige Teilnehmer im größten Experiment für Remote-Arbeit.

Sind Unternehmen bereit für diese Veränderung?

Die Plötzlichkeit der Erscheinung von Corona und die daraus folgenden Veränderungen kamen für viele zu schnell, um sich adäquat anzupassen. Viele hatten keine ausreichende Hardware, keine Richtlinien, langsames Internet, keine geeigneten Software-Lösungen, nicht ausgereifte Cyber-Sicherheit, und andere Elemente, die normalerweise Wochen und Monate zur Planung in Anspruch nehmen.

Viele Unternehmen haben in kleinen Schritten ausprobiert, ob Remote-Arbeit für ihr Unternehmen irgendwie funktionieren kann. Und jetzt müssen sie plötzlich voll und ganz damit umgehen. Jetzt ist der Zustand da, jetzt muss man lernen ihn nachhaltig zu gestalten.

Werden Unternehmen in alte Muster zurückfallen?

Auf der einen Seite können wir optimistisch behaupten, dass Remote-Arbeit nicht mehr aus unserem Arbeitsleben wegzudenken ist. Jedoch besteht immer noch die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen in alte Gewohnheiten zurückfallen und die entstandenen Arbeitsweisen nach COVID-19 wieder ablegen.

Ein kleiner Prozentsatz könnte beispielsweise vor dem Konzept zurückschrecken, weil sie das Management von Remote-Teams überfordert. Ein weiterer Grund könnte sein, dass manche alten Industrien einfach nicht die nötige Infrastruktur vorweisen, um den Wandel zu bewältigen. Im Gegensatz dazu haben viele Industrien, die was Digitalisierung angeht an vorderster Front stehen, eine gewisse Flexibilität in ihren Unternehmensmodellen, die den Übergang deutlich leichter machen.

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Obwohl Unternehmen weltweit das flexible Arbeiten als die neue Norm betrachten, bleibt es dennoch ein schwieriges Unterfangen, jedem Arbeiter einen produktiven und förderlichen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, der die Bewertung der Bedürfnisse jedes Einzelnen erfordern würde.

In einem zunehmenden hybriden Arbeitsumfeld, in dem die Leute üblicherweise in einem Hauptbüro, von zuhause aus, oder von anderen Örtlichkeiten aus arbeiten, müssen Unternehmen die richtige Mischung finden, dass flexibles Arbeiten ein Segen ist und nicht zum Fluch wird.

Permanenter Ausbau von Remote-Arbeit nach Corona-Krise

Remote-Teams mit einbeziehen: Eine Option?

Betrachten wir das ideale Szenario. Ein Unternehmen erkennt, dass die Arbeit mit einem Remote-Team nicht den längst vergangenen, negativen Vorstellungen entspricht. Dadurch erhöht sich der weltweite Durchschnitt an Unternehmen, die Flexibilität am Arbeitsplatz fördern.

Das wiederum öffnet neue Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Offshoring. Da geographische Nähe theoretische keine große Rolle mehr spielt, können Unternehmen Remote-Arbeit einführen und Mitarbeiter in Entwicklungsländern wie Indien einstellen. Dadurch erhalten sie Zugriff auf einen zusätzlichen Pool talentierter Arbeitskräfte und können ihr Unternehmen leichter und schneller vergrößern.

Was sagen Unternehmen dazu?

Eine Studie von Gartner vom April 2020 fasste zusammen, was 317 CFOs über das Konzept der Remote-Arbeit denken. 74% der befragten CFOs sagten, dass sie erwarten, interne Mitarbeiter nach Corona von überall aus arbeiten zu lassen. Sie hebten auch hervor, dass diese Art zu arbeiten die neue Norm werden könnte, das erheblich Kosten für Büros gespart werden könnten.

Gleichermaßen sagten HR Manager von führenden Konzernen, wie Axis Bank, RPG Group, EY, Cognizant, Deloitte, und Whirlpool, dass virtuelle Arbeitsplätze die Zukunft im Arbeitswesen sind.

Rajkamal Vempati

Remote-Arbeit wird sich durchsetzen. Fast 20-30% der Menschen können in Zukunft auch von überall aus arbeiten.

Rajkamal Vempati

VP, Axis Bank

Während der letzten Wochen arbeiten viele Unternehmen unentwegt, um die nötige IT-Infrastruktur bereitzustellen. Dies war für viele bisher der Faktor, an dem die virtuelle Arbeit gescheitert ist. Azfar Hussain bestätigte diese Aussage in dem er sagte: „Jedes Unternehmen, dass bisher vor Remote-Arbeit zurückschreckte, hätte diese Probleme jetzt nicht, vor allem nicht mit der nötigen IT-Infrastruktur“.

WUSSTEN SIE SCHON?

56% der weltweiten Unternehmen erlauben Remote-Arbeit bereits zu einem bestimmten Grad, und das Konzept wird ein immer beliebterer Teil von vielen Unternehmen. Gerade im Technologiesektor findet das Konzept seit Jahren Anklang. Nicht nur Startups, auch Tech-Giganten wie Facebook, Amazon, und Google haben die Vorteile erkannt!

Was sagen Arbeitnehmer dazu?

Laut der weltweiten Umfrage zum Thema Arbeitsplatz, gaben 54% der Mitarbeiter an, dass die Wahl des Arbeitsortes wichtiger ist, als für ein prestigeträchtiges Unternehmen zu arbeiten. 70% der Mitarbeiter sagten, dass die Wahl des Arbeitsumfelds ein wesentlicher Faktor ist, in der Entscheidung für einen Arbeitsplatz.

Möglichkeit zu Remote-Arbeit wichtiger als das Unternehmen an sich

Es sind also nicht nur Arbeitgeber, die diese neue Norm während Corona etablieren möchten. Die Arbeitnehmer ebenfalls! Es gibt mittlerweile auch etliche Software-Lösungen, die das Projektmanagement und die Kollaboration über das Web spielend leicht machen.

Während Sie nun also gemütlich an Ihrem Kaffee nippen, während die monatlichen Berichte reinkommen, und das im heimischen Büro, nehmen Sie folgendes an: Was, wenn Sie das für den Rest Ihres Arbeitslebens so machen könnten? Wird COVID-19 unser Arbeitsleben nachhaltig verändern? Stoff zum Nachdenken!

Wenn Sie Interesse an der Möglichkeit haben, ein Entwicklungsteam in Indien einzustellen, kommen Sie gerne auf uns zu. Füllen Sie einfach das Formular am Ende der Seite aus. Einer unserer Mitarbeiter meldet sich schnellstmöglich bei Ihnen.

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